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Neue Seidenstraße
Aug 23rd, 2017 by Gao

Bernd Vasari: Ein Zug wird kommen (Wiener Zeitung)

Nach jahrelangen Forderungen der Wirtschaftskammer gibt es nun auch von Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ) ein Bekenntnis zum Ausbau der Breitspurbahn nach Wien. „Ich will Österreich zur Logistikdrehscheibe in Europa machen“, sagt er. Die derzeitige Endstation befindet sich im 400 Kilometer entfernten Kosice. Bei einem technisch möglichen Baubeginn in sechs Jahren könnte die Strecke bis zum Jahr 2033 fertiggestellt werden. Österreich wäre dann über die Schiene bis nach China verbunden. …
Bei einem von Chinas Staatschef Xi Jinping einberufenen Seidenstraßen-Gipfel im Mai wurde Österreich nicht hochrangig, sondern nur durch die Botschafterin vertreten. Im Gegensatz zu Ungarn, wo Ministerpräsident Viktor Orban anwesend war.

Zhang Junhua: China – eine Friedensmacht? (Neue Zürcher Zeitung)

Mit einer anvisierten Investition von mehreren Billionen Dollar weltweit ist Chinas Seidenstrassen-Projekt einer der ambitioniertesten Pläne der Menschheitsgeschichte. Sicherlich ist der ursprüngliche Ansatz des Vorhabens auf Chinas strategisches Eigeninteresse fokussiert: Durch den massiven Aufbau der Infrastruktur will man das Problem der Überkapazität chinesischer Industrieproduktion lösen. Mit der Zeit hat sich jedoch eine Eigendynamik entwickelt, die positive Nebeneffekte zeitigt. Die immer wichtiger werdende Rolle Chinas als friedensstiftender Macht ist ein Beispiel dafür.

Neue Seidenstraße: China plant riesigen Bahnbau durch Malaysia (Industrie-Magazin)

Peking will elf Milliarden Euro in den Bau einer neuen Bahnverbindung durch Malaysia investieren. Das Projekt soll Teil der geplanten „Neuen Seidenstraße“ werden.

Norbert Paulsen: Comeback der Seidenstraße (DVZ)
Hermannus Pfeiffer: Offener Handel auf Chinesisch (Frankfurter Rundschau)

Während die USA sich unter Donald Trump abschotten, nutzt Chinas Präsident Xi das Vakuum und wirbt für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Nicht wirklich zum Thema:
Doris Griesser: Nachrichten von der Seidenstraße (Standard)

Hannes Fellner gehört zur exklusiven Gruppe jener Menschen, die des Tocharischen mächtig sind. Wer noch nie von der Existenz einer solchen Sprache gehört hat, möge sich die Bildungslücke verzeihen: Immerhin hat man diesen ausgestorbenen Sprachzweig der indogermanischen Sprachfamilie erst kurz vor dem Ersten Weltkrieg entdeckt. Und zwar im Zuge militärisch-archäologischer Expeditionen ins damals politisch geschwächte China, wo in der heutigen Region Xinjiang im zweiten Jahrhundert n. Chr. zahllose buddhistische Gemeinden und Klöster entlang der Seidenstraße entstanden waren.

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